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Immobilienblase in München? Darüber müssen wir auch auf satirische Weise reden...

Gibt es in München eine Immobilienblase oder nur Blasengefahr? Ist München Blasenstadt Nr. 1 in Deutschland?

In München sei neben Frankfurt die Blasengefahr besonders hoch, München sei in Deutschland Blasenstadt oder gibt es in München eine Immobilienblase? So oder so ähnlich ist es die Tage in diversen Medien immer wieder zu lesen oder zu hören. Als hätte man sich abgesprochen, blasen Medienvertreter diverser Leitmedien gleichermaßen zum Halali gemeinsam ins Horn um die Immobilienblase auszurufen, zu beschwören oder Immobilien Eigentümer zumindest zu sensibilisieren. Man kann dies unterschiedlich sehen :)

Kurzer Exkurs:

Wenn eine Dame mit High Heels durch die Münchner Maximiliansstraße flaniert, dann ist die Blasengefahr am Knöchel der Dame grundsätzlich mindestens genauso groß, wie wenn sie das auf der Zeil in Frankfurt oder in der Fußgängerzone von Garmisch-Partenkirchen tut. Diese Aussage ist aber nur grundsätzlich richtig, denn bei der Beurteilung der Blasengefahr an der Ferse spielen auch Qualität der High Heels eine Rolle und natürlich, ob sich die Dame darin bewegen kann. Es kommt also ganz darauf an würde der Jurist sagen.

Mit der Beurteilung, ob wir insbesondere in München bereits eine Immobilienblase haben oder die Einschätzung wie hoch die Blasengefahr denn sei, verhält es sich ähnlich. Auch hier wäre die richtige Antwort es kommt darauf an. Ich vertrete deshalb die These, dass es zur Beurteilung ob Blasengefahr gegeben ist, auf die Qualität der Immobilien und deren Lagen ankommt.

Fakt ist: Eine pauschale Immobilienblase gibt es in Deutschland nicht! Weder in München noch in Frankfurt. Es geht immer nur um Teilbereiche des Marktes.

Für Privatimmobilien in bester Lage, guter zentraler Lage oder guter Lage gibt es meiner Einschätzung nach in München derzeit weder eine Immobilienblase noch eine sogenannte Blasengefahr. Jedoch in durchschnittlichen Lagen, zum Beispiel Etagenwohnungen in Hochhäusern wie zum Beispiel in Neuperlach, Neuaubing oder am Hasenbergel sieht es meiner Einschätzung nach anders aus. Gemeint sind hier insbesondere Wohnungen in Wohnblöcken die beispielsweise in den sechsziger oder siebziger Jahren gebaut wurden. Für solche Objekte sehe ich durchaus eine gewisse Gefahr von Wertverlusten und wenn man so will eben auch eine Blasengefahr oder vielleicht sogar schon eine Immobilienblase. Spätestens wenn die Käufer "streiken" und nicht mehr jeden Preis bezahlen, die Zinsen steigen oder die möglichen Mieteinnahmen durch staatliche Regulierung weiter gedrosselt werden, kommt es bei diesen Immobilien zu erheblichen Wertverlusten.

Meiner Einschätzung nach werden die oben erwähnten Immobilien in guten bis sehr guten Lagen von diesen Wertverlusten weitgehend verschont bleiben, da diese weiter stark nachgefragt und gesucht werden. Käufer werden sich für diese Objekte weiter finden, denn Käufer und Geld sind genug da.

C. Wenzl / 20.10.21

Dieser redaktionelle Artikel spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder und stellte keine Empfehlung oder Beratung dar.

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München - Immobilienblase oder "nur" Blasengefahr?

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